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10.00 - 12.00 Uhr: Klinikschule - Tag der offenen Tür     Zur vorherigen Veranstaltung _ Zur nächsten Veranstaltung
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Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist eine Schule für Kranke. Das heißt, dass bei uns Schülerinnen und Schüler lernen, die vorübergehend nicht am Unterricht ihrer Heimatschule teilnehmen können.
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Für wen sind wir da?
- Schüler, die aus unterschiedlichsten Gründen längere Zeit nicht in ihre Schule gehen können, weil sie
- Patienten der Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendneuropsychiatrie/ Psychotherapie.
- Patienten der Tagesklinik,
- Patienten der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik sind.
- Außerdem betreuen wir Kinder- und Jugendliche, die zurzeit keine schulische Perspektive haben, unter bestimmten Bedingungen auch im Hausunterricht.
- Und nicht zuletzt sind wir auch Leiteinrichtung für LRS und Dyskalkulie im Großraum Rostock. Im Rahmen dieser Aufgabe fördern und unterrichten wir Schülerinnen und Schüler mit einer umfänglichen LRS sowie Schwierigkeiten im mathematischen Feldern.

Was tun wir?
- Stärkung der sozialen und emotionalen Kompetenz
- (Wieder-)Herstellen und Halten von Lernfreude
- Haltung des Schulanschlusses durch Unterricht in den Kernfächern
- Diagnostik und Therapie von Lernstörungen
- Schullaufbahnberatung
- Beratung von Lehrern, Eltern und Schülern
- Diagnostik im Rahmen der förmlichen Anerkennung einer LRS/Dyskalkulie
- intensive (auch) außerunterrichtliche LRS-Förderung
- Wahrnehmungs- und Denktraining

Lohnt es sich nun, die Institution Schule am Tag der Gesundheitsforschung in den Fokus zu rücken? Und wer soll hier eigentlich im Mittelpunkt stehen? Die kranke Schule oder kranke Schüler?
Wir wollen uns am Tag der Gesundheitsforschung insbesondere an Kinder und Jugendliche sowie an deren Eltern wenden und ihnen zeigen, dass und wie wir als Schule tätig werden, um Schülerinnen und Schülern trotz Krankheit schulisches Lernen zu ermöglichen und schulische Anschlüsse halten zu helfen. Niemand soll durch eine Krankheit oder andere Marginalisierungen in seinen Bildungschancen benachteiligt werden. 
Aber, wir wollen uns an diesem Tag auch an Schulen, Einrichtungen der freien Jugendhilfe, an Ärzte, Psychologen, Therapeuten etc. wenden, um aufzuklären, zu sensibilisieren und (Bildungs-)Wege aufzuzeigen, die trotz Erkrankung und Benachteiligung zu einem individuell optimalen schulischen Lernen führen und Abschlüsse erreichbar erscheinen lassen.
Wir möchten Ihnen an diesem Tag zeigen, dass es eine pädagogische Provinz gibt, in der das Individuum zählt, in der zunächst die personalen Kompetenzen im Blickpunkt stehen. Denn nur wenn die individuellen Voraussetzungen und Bedingungen berücksichtigt und stabilisiert sind, lässt sich schulisches Lernen initiieren und erfolgreich gestalten.

Stationen zum Tag der offen Tür

1. Veränderte Bildungslandschaften
Vielfalt, Wege und Umwege im Bildungssystem M-V.
Die klassischen Bildungs- und Ausbildungswege (Schule-Ausbildung / Studium, Berufstätigkeit) besitzen in der öffentlichen Wahrnehmung augenscheinlich nach wie vor ihre Gültigkeit. Nur: Sie besitzen immer häufiger keine Wirksamkeit mehr. Lassen Sie sich informieren über die Vielfalt, die Wege und Umwege aber auch über vermeintliche  Sackgassen des Bildungssystems in MVP.

2. Brücken ins Leben
Über die Arbeit mit schwerst kranken Kindern.
Auch chronisch und vor allem lebensbedrohlich erkrankte Kinder haben ein Recht auf Schule. Sie haben ein Recht auf Leben! Kolleginnen unserer Schule stellen Ihnen Buch und Film "Brücken ins Leben vor", der die Arbeit mit und das Leben schwerst kranker Kinder und Jugendlicher eindrucksvoll darstellt.

3. Mit Auge, Ohr und Hand durch den Raum
Übungen zur Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit.
Gerade für Kinder im Vorschul- und frühen Schulalter ist die Förderung basaler Fähigkeiten eminent. Erleben Sie selbst einige Übungen zur Stärkung entsprechender Fähigkeiten und nutzen Sie die Chance, gemeinsam mit Ihren Kindern aktiv zu werden.

4. Wahrnehmungsstörungen und -training
Diese beiden Schlagworte sind häufig zu vernehmen, wenn ein Kind anders ist. Wenn Sie sich für Übungen zur Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit für jüngere Kinder interessieren, dann besuchen Sie uns und probieren sich aus.

5. Handlungsregulation im kreativen Bereich
Mit Kreativität gegen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizite
Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Konzentrationsbeeinträchtigungen und Aufmerksamkeitsdefiziten benötigen Strategien, um ihre scheinbare "Planlosigkeit" zu überwinden bzw. trotz dieser zu Lernerfolgen zu kommen. In kleinen Schritten lernen unsere Schüler im Umgang mit dem Material Ton, ihre Tätigkeiten zu planen und auf andere Bereiche zu übertragen. Sie können es selber ausprobieren.

6. Hilfe für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Störung

Beispiele für Rechtschreibtraining und spielerische Übungen. Tipps und Beratung
Unsere Schule hat seit nahezu 40 Jahren Erfahrungen in der Diagnostik und der Therapie von Lese-Rechtschreib-Störungen. Sie können aus erster Hand Beispiele für ein orthografisches Regeltraining sowie spielerische Übungen erleben. Darüber hinaus beraten wir Sie gerne und versuchen alle Ihre Fragen zu beantworten.

7. Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Die Schülerzeitung "Die Ver-Rückten" stellt sich vor.
Am heutigen Tag können Sie und könnt Ihr unsere vom Bundespräsidenten ausgezeichnete Schülerzeitung "Die Ver-Rückten" kennen lernen. In ihr wenden sich betroffene Schüler an Gleichaltrige, um u.a. über ihre Probleme zu berichten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einige Seiten inhaltlich zu gestalten und am Layout mitzuwirken.

8. Kinder mit Lernschwierigkeiten und neue Medien

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Rostock
Heinrich-Hoffmann-Schule
Gehlsheimer Straße 20
18147 Rostock
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Service
BMBF
VUD
MFT
DFG
AWMF