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10.30 Uhr - 18.00 Uhr: Vorträge und Podiumsdiskussion     Zur vorherigen Veranstaltung _ Zur nächsten Veranstaltung
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Zehn Vorträge und eine Podiumsdiskussion zu Themen der Kinder- und Jugendmedizin auf der Bühne im Seitengang
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10.30 - 11.00 Uhr
Plötzlicher Kindstod - wenn das Baby einfach stirbt.
Dr. B. Scheidt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Der Plötzliche Kindstod ist ein Ereignis, das jeden betroffen macht. Bis heute konnte keine sichere und einheitliche Ursache bewiesen werden. Deshalb setzen Wissenschaftler alles daran, der Ursache auf die Schliche zu kommen. Eines ist jedoch bekannt: Es gibt eine Vielzahl von Risikofaktoren, die Sie bei ihrem Neugeborenen unbedingt vermeiden sollten.

11.30 - 12.00 Uhr
Leukämie bei Kindern - Von der Hoffnungslosigkeit zur Heilung.
Prof. Dr. F. Zintl, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Als Anfang der 70er Jahre die ersten Studien zur Behandlung von leukämiekranken Kindern entwickelt wurden, starben noch 7 von 10 Kinder an dieser heimtückischen Krebserkrankung, die vor allem Kinder zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr trifft. Heute - nach 30 Jahren intensiver Forschung - können diese Therapiestudien 8 von 10 Kindern heilen. Wie eine moderne Therapiestudie eine Leukämie bekämpft, erfahren Sie in diesem Vortrag.


12.00 - 12.30 Uhr
Ist Epilepsie heilbar?
Prof. Dr. U. Brandl, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Viele Epilepsien des Kindesalters heilen nach 2-3 jähriger Behandlung mit Medikamenten aus. Leider gilt das nicht für alle Patienten. Bei einem Teil der Kinder finden sich begrenzte Veränderungen des Hirngewebes, die durch eine Operation entfernt werden können. Durch intensive Forschung und Entwicklung moderner Untersuchungsverfahren können nicht nur diese Herde aufgefunden werden, sondern auch mögliche ungünstige Folgen der Entfernung von Hirngewebe viel besser abgeschätzt werden.  

12.30 - 13.00 Uhr
Wie Genchips helfen, versteckte Leukämiezellen aufzuspüren.
Dr. D. Steinbach, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Die Überlebenschancen für Kinder mit Leukämie haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Nicht zuletzt, weil es möglich geworden ist, mit hochspezialisierter Technik Blutkrebszellen aufzuspüren, die mit dem Mikroskop noch unsichtbar sind.

13.15 - 13.45 Uhr
Ultraschall-Screening der kindlichen Nieren in der Schwangerschaft. Was kommt danach?

Dr. U. John, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und PD Dr. E. Schleußner, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Die Entwicklung der kindlichen Nieren und Harnwege im Mutterleib ist eine äußerst komplizierte Angelegenheit und deshalb störanfällig. Dementsprechend häufig finden sich solche Defekte. Mittels moderner Ultraschalluntersuchung ist es möglich geworden, bereits in der Schwangerschaft Nierenfehlbildungen zu entdecken. Oft gibt es Auffälligkeiten, aber nicht jede muss immer eine krankhafte Bedeutung haben. Zeigt der Ultraschall eine krankhafte Veränderung, ist nach der Geburt des Kindes eine spezialisierte kinderärztliche Betreuung notwendig, um auch diesem Kind eine hohe Lebensqualität zu sichern.  Wie sich diese Veränderungen bemerkbar machen und was man dagegen tun kann, erfahren sie in diesem Vortrag.

13.45 - 14.15 Uhr
Warum nehmen Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis zu?
Dr. J. Mainz, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Nach der Wende verdoppelte sich die Häufigkeit von Asthma und Allergien bei Kindern der neuen Bundesländer.  Heute betrifft Asthma 10-13 % aller Kinder und Jugendlichen; damit ist Asthma die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter in unseren Breiten. Wir stellen Studien vor, die den Anstieg von Asthma und Allergien untersuchen; außerdem wollen wir Ansätze zur Verhinderung einer weiteren Zunahme diskutieren.

14.15 - 14.45 Uhr
Essstörungen im Kindes- und Jugendalter: Wie Erkennen und Behandeln?
Podiumsdiskussion im Untergeschoss der Goethe Galerie
Moderation: Prof. Dr. Strauss, Teilnehmer: Prof. Dr. Blanz, Dr. Vilser
Ein Thema mit weitreichender Bedeutung. Bis zu einem Drittel aller Kinder leiden an Esstörungen. Die Ursachen sind sehr vielfältig. So können rein psychogene Störungen bei Auseinandersetzungen innerhalb der Familie und einer massiven Beeinträchtigung der Eltern-Kind-Beziehung vorkommen, aber auch körperliche Ursachen sind möglich. Wie man diese Störungen erkennt und was man dagegen tun kann, diskutieren Wissenschaftler aus den Gebieten der Psychiatrie und der Kinder- und Jugendmedizin.

15.15 - 15.45 Uhr
Wozu Kinder Hormone brauchen?

Prof. Dr. E. Kauf, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Hormone sind unser Lebenselixier. Sie unterstützen das Wachstum, die Entwicklung, den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, ja nahezu alle Vorgänge im menschlichen Körper. Doch nur gut aufeinander abgestimmte Hormone lassen unsere Kinder gesund heranwachsen. In dem Vortrag von Prof. Kauf können Sie erleben, was Hormone im kindlichen Körper so alles leisten.

15.45 - 16.15 Uhr
Welche Impfungen sind nötig? Aktuelle Impfempfehlungen.

Dr. B. Gruhn, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Mit der Einführung der standardisierten Impfungen ist es möglich geworden, tödlich verlaufende "Kinderkrankheiten" auszurotten. Vorteile der Impfungen werden in diesem Vortrag  den immer wieder erwähnten Nachteilen gegenübergestellt.

16.45 - 17.15 Uhr
Nierentransplantation im Kindesalter - Weg aus der Hoffnungslosigkeit?

Prof. Dr. J. Misselwitz,  Dr. U. John, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und PD Dr. A. Schlichter, Klinik für Urologie
Die Nierentransplantation ist die einzige Möglichkeit bei chronischem Nierenversagen wieder eine normale Nierenfunktion und eine normalen Lebensqualität zu erreichen. Bei Kindern werden Nierentransplantationen seit mehr als 30 Jahren durchgeführt. Durch verbesserte Operationsmethoden und vor allem durch eine Verbesserung der immunsuppressiven Therapie konnte die Funktionsdauer der transplantierten Niere erheblich verlängert werden. Diese Ergebnisse konnten nur durch eine intensive Forschung erreicht werden. Dazu gehören auch Therapiestudien, an denen auch unsere Patienten teilgenommen haben.

17.15 - 17.45 Uhr
Einmal zu klein, immer zu klein? Wenn das Kind zu früh geboren wird.

Dr. A. Hübler, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Kommt ein Kind zu früh zur Welt, bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit. Manchmal ist es ein Kampf ums Überleben. Ist diese Hürde überwunden heißt es: Leben nach dem Überleben. Einige Probleme sind gelöst, andere bleiben noch offen und benötigen intensive Wissenschaft und Forschung, um auch diesen Frühstart ins Leben gut zu meistern.

17.45 Uhr - Schlussworte -
Prof. Dr. Zintl, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

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Jena
Bühne im Seitengang  des 1. OG
der Goethe Galerie
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