Wie im Erwachsenenalter gibt es auch bei Kindern und Jugendlichen Erkrankungen, die mit einer Abnahme der Knochendichte verbunden sind. Diese Patienten haben ähnliche Probleme wie Erwachsene mit einer Osteoporose. Bei der Glasknochenkrankheit liegt eine genetische Veränderung vor, welche dazu führt, dass von Geburt an Knochen gebildet wird, der nicht stabil genug ist, und die Patienten erleiden immer wieder Knochenbrüche an den Extremitäten, aber auch an der Wirbelsäule oder an den Rippen. Es gibt viele unterschiedliche genetische Veränderungen, welche zu dem gleichen Krankheitsbild führen, aber es gibt auch Patienten, welche genau die gleiche angeborene Veränderung haben, die aber trotzdem sehr unterschiedlich schwer betroffen sind. Bei der Therapie müssen die verschiedensten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten, damit die Betroffenen eine umfassende, kinderärztliche, orthopädische und krankengymnastische Versorgung erhalten können. Unter solchen Bedingungen ist es möglich auch Patienten, die schwerer von der Erkrankung betroffen sind, ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.





