Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass es depressive Störungen auch bei Kindern und Jugendlichen gibt. Etwa 3 von 100 Jugendlichen sind betroffen, im Kindesalter liegen die Zahlen niedriger. Kinder und Jugendliche unterscheiden sich bei dieser Erkrankung von Erwachsenen, und sie müssen anders behandelt werden. Unbehandelt kann die Depression erhebliche psychische und soziale Gefahren bis hin zu Selbsttötungsversuchen mit sich bringen.
Das "Bündnis gegen Depression" arbeitet bundesweit. Es veranstaltet Informationskampagnen, die eine bessere Information über die Depression, einen Abbau von Vorurteilen und eine verbesserte Versorgung der Erkrankten und ihrer Angehörigen zum Ziel hat. Lübeck ist die erste Stadt, in der sich eine eigene Arbeitsgruppe auch den Kindern und Jugendlichen widmet. Die Arbeit hinter den Kulissen, die bisherigen Aktionen und die begleitende wissenschaftliche Arbeit sollen vorgestellt werden.
In einem Vortrag werden die Ziele des Bündnisses gegen Depression, die wichtigsten Anzeichen der Erkrankung in den verschiedenen Altersklassen und das weitere Vorgehen für Ärzte, Psychologen und Angehörige erläutert.





