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Home --> Veranstaltungsorte 2008 --> Essen --> Tag der offenen Tür, OZ II
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13.00 - 16.00 Uhr: Weitere Veranstaltungen     Zur vorherigen Veranstaltung _ 
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Einblicke in die Medizin im Universitätsklinikum Essen
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Vorbeugung und Früherkennung
  • Lungenfunktionstests, Blutbild und PSA Wertbestimmung, Schilddrüsen-Ultraschall, PSA-Wertbestimmung, Knotentastung am Dummy, Hautkrebs-Screening...

Moderne diagnostische Verfahren

  • Tumorbildgebung mit MRT/Bodysurf und PET-CT, Pharmakogenetik und Molekulare Medizin, neue Tumormarker...

Neues aus der Therapie

  • Immun-, Antikörper-, Hormon- und Radiotherapie, Protonenbestrahlung, Schlüsselloch-Chirurgie, Stammzelltransplantation, Behandlung von Knochentumoren...

Aktuelle Forschungsprojekte

  • Krebsrisikofaktoren, Tumorzellen unter dem Mikroskop, Signalwege uns Kommunikation ivon Krebszellen mit ihrer Umgebung, Tumorimmunologie, Gefäßneubildung in Tumoren, Hochdurchsatzverfahren zur Prognoseeinschätzung, neue Therapiezielmoleküle, Mechanismen der Metastasierung...



Krebsforschung ist...
Verbesserte Vorsorge und frühzeitige Diagnostik für ein längeres Leben mit hoher Lebensqualität!
In Deutschland sterben pro Jahr etwa 200 000 Menschen an Krebs. Fast 400 000 Krebserkrankungen werden jährlich festgestellt. Die derzeitigen Forschungsergebnisse der Molekularen Medizin versprechen große Fortschritte bei der Krebsvorbeugung, Diagnose und Therapie. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten 20 Jahren bis zu 30% an neuen Krebsfällen verhindert werden können. Um dieses Ziel zu erreichen, richten sich die Hauptanstrengungen vor allem auf die Identifizierung von Krebsrisikofaktoren und die Verbesserung zuverlässiger Früherkennungsmethoden wie der Anwendung von Biomarkern und neuen Verfahren der Tumorbildgebung.
Die rasanten Entwicklungen in der Computertechnologie und Datenübertragung eröffnen auch in der Medizin neue Möglichkeiten und Chancen, die vor wenigen Jahren noch nicht denkbar waren. Gemeinsam mit Ingenieuren und Physikern entwickeln wir Geräte, die einen schonenden und schmerzfreien Blick in Ihr Inneres ermöglichen. Gerade bei Krebs ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Während herkömmliche bildgebende Verfahren den Krebs erst erkennen, wenn bereits ein Tumor entstanden ist, lassen sich mithilfe molekularer Bildgebung schon die Vorboten der Krankheit aufspüren. Viele dieser bildgebenden Verfahren wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), die Krebszellen an ihrem gesteigerten Stoffwechsel erkennt, werden am WTZ längst täglich angewendet. Andere vielversprechende Methoden werden momentan intensiv erforscht. Nicht nur für die Früherkennung eröffnet die molekulare Bildgebung neue Dimensionen. Sie ermöglicht zudem eine präzisere Einschätzung des Krankheitsverlaufes und eine individuelle Anpassung der Therapie. Für viele Krebspatienten erhöhen sich damit auch die Heilungschancen. Wir zeigen Ihnen, was wir erkennen können und welche Behandlungskonzepte wir entwickeln.

Krebsforschung ist ...
...Innovation für eine rechtzeitige, maßgeschneiderte Therapie!
Am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) der Universitätsklinik Essen behandelt ein hochqualifiziertes Spezialistenteam Patienten mit Tumorerkrankungen nach international modernstem Forschungsstand und gewährleistet eine ärztliche und pflegerische Versorgung auf höchstem Niveau. Fachübergreifende klinische Expertenrunden entwickeln in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Arbeitsgruppen neue Konzepte für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen. Vielversprechende neue Wege der Behandlung konzentrieren sich auf die Etablierung einer innovativen Präzisionsstrahlentherapie im integrierten Westdeutschen Protonentherapiezentrum, auf den Ausbau der Stammzelltransplantation sowie auf den Einsatz von sogenannten "molekular-gezielten Medikamenten" - Designermolekülen wie Antikörper oder Hemmstoffe bestimmter Tumorenzyme. Konsequent interdisziplinär ausgerichtete Strukturen im WTZ gewährleisten nicht nur eine schnelle und qualitativ hochwertige Diagnostik, Beratung und Behandlung, sondern auch menschlichen Beistand und Unterstützung bei der seelischen Bewältigung der Krebserkrankung.

Krebsforschung ist...
...das Experiment an Zelle und Tier zum Nutzen des Patienten!
An jedem Tag mit jedem neuen Patienten lernen wir Krebserkrankungen besser zu verstehen. Oft stehen wir aber auch vor ungelösten Problemen und Fragen, die wir für Sie lösen müssen. Unser WTZ-Forschungszentrum hat die Aufgabe, Krebsrisikofaktoren zu ermitteln und die Mechanismen der Krebsentstehung sowie die Kommunikationswege von Tumorzellen mit ihrer Umgebung systematisch zu untersuchen. Mit den Zusammenhängen zwischen individuellen genetischen Unterschieden sowie der Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln beschäftigt sich der Forschungszweig der Pharmakogenetik. Die Bestimmung genetischer Variationen ist mit modernen molekularbiologischen Techniken kein Problem. Es ist keine utopische Vorstellung, sondern schon Realität, dass das pharmakogenetische Profil eines Menschen Vorhersagen für eine medikamentöse Therapie erlaubt: die Wirksamkeit des Medikaments, die optimale Dosis und das Risiko schädlicher Nebenwirkungen. Mit Methoden der Molekularen Medizin entwickeln wir ständig neue Konzepte und Theorien zur verbesserten Diagnostik und Behandlung von Tumorerkrankungen. Diese Konzepte müssen zunächst im Labor überprüft und bestätigt werden, bevor sie bei unseren Patienten eingesetzt werden können. Wir zeigen Ihnen, wie aus einer Theorie im Labor eine Therapie für einen Patienten entsteht.
Das gemeinsame Ziel der Ärzte und Wissenschaftler am WTZ ist es, in absehbarer Zeit jedem Krebspatienten eine optimale individuelle Diagnostik und Behandlung anzubieten, die für die molekularen Eigenschaften seiner Krebserkrankung maßgeschneidert ist und damit eine möglichst gute Heilungsaussicht verspricht.

Krebsforschung ist...
...eine Aufgabe für das Leben!

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ESSEN
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
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Service
BMBF
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