Vortragsreihe mit 5 Vorträgen im Hörsaal 3
10.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Roth
Forschungsdekan
10.05 - 10.45 Uhr "Der Herzmuskel auf dem Prüfstand"
Dr. Stehle
Warum zieht sich ein Herz zusammen? Dafür sorgen winzige Einheiten des Hermuskels, die Sarkomere. Ein Team von Forschern am Institut für Vegetative Physiologie hat auf diesem Gebiet bahnbrechende Technologien entwickelt.
Durch ihre Methodik sind sie in der Lage, die Verkürzung einzelner Sarkomere mit einer Genauigkeit von 10 Nanometern zu messen. Zum Vergleich: Ein Haar ist 10000 mal dicker als 10 Nanometer.
10.50 - 11.30 Uhr "Auch Mäuse haben Herzprobleme: Rhythmusstörungen in Herz und Hirn."
Prof. Dr. Toni Schneider, Institut für Neurophysiologie
Unser Herz schlägt täglich etwa 100.000 Mal und kommt dabei gelegentlich aus dem Takt. Ein regelmäßiger Herzschlag wird durch die elektrischen Impulse von Schrittmachern im Herzen garantiert. Grundlage dieser spontanen Impulse und damit der elektrischen Eigenschaften der Schrittmacherzellen sind kleine Kanalproteine (Ionenkanäle), die in die Membran der Schrittmacherzellen eingebaut sind. Wird das Schaltverhalten eines solchen Ionenkanals geändert oder fällt ein Ionenkanal vollständig aus, können vererbare Formen von Herzrhythmus-Störungen entstehen, die beim Menschen in manchen Fällen zum plötzlichen Herztod in jungen Jahren führen und genetisch bedingt sein können.
Pause
11.50 - 12.30 Uhr "Mit Schokolade gegen den Herzinfarkt"
Dr. Taubert
Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse, aber auch Schokolade, ist in epidemiologischen Studien durch eine verminderte kardiovaskuläre Mortalität gekennzeichnet. Als ein wesentlicher protektiver Faktor wird der hohe Gehalt an Pflanzenphenolen angesehen. Der Wirkmechanismus der Pflanzenphenole ist jedoch weitgehend unbekannt. Bislang wurden hauptsächlich unspezifische antioxidative Effekte vermutet. Unsere experimentellen und klinischen Arbeiten zeigen jedoch, dass bestimmte Pflanzenphenole die Synthese von Stickstoffmonoxid (NO) im Gefäßendothel stimulieren und dadurch vasodilatierend und blutdrucksenkend wirken können.
12.35 - 13.15 Uhr "Bluthochdruck und sexuelle Aktivität - welche Probleme kann es geben?"
Prof. Dr. Steffen
Der Bluthochdruck zählt zu den wesentlichen Risikofaktoren für die Entwicklung einer vorzeitigen Arterienverkalkung. Ab dem 50. Lebensjahr leidet fast jeder 2. Erwachsene an einem Bluthochdruck. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die konsequente Behandlung mit blutdrucksenkenden Medikamenten viele Patienten vor den typischen Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche, die nach wie vor die Haupttodesursache in der Bundesrepublik Deutschland darstellen, bewahrt werden können. Störungen der sexuellen Aktivität sind bei behandelten und unbehandelten Hochdruckpatienten beiderlei Geschlechts häufig, andererseits können Erektionsstörungen bei Männern das erste Zeichen einer Durchblutungsstörung als Folge einer bis dahin unerkannten Gefäßerkrankung durch hohen Blutdruck oder eine Fettstoffwechselstörung sein. In dem Vortrag sollen Informationen zu Möglichkeiten und Risiken der Behandlung sexueller Funktionsstörungen bei Männern und Frauen mit hohem Blutdruck gegeben werden.
13.20 - 14.00 Uhr "Mit Mobilis gegen Übergewicht"
Frau Dr. Laque
Um Übergewicht zu senken, kann es nur eine effektive Lösung geben: die dauerhafte Umstellung des Aktivitätsverhaltens in Richtung auf eine energetisch ausgeglichene Lebensweise und eine gleichzeitige Verbesserung der Ernährungsqualität. Diesen Ansatz verfolgt M.O.B.I.L.I.S, ein neuartiges sportmedizinisches Schulungsprogramm zur Therapie der Adipositas im Erwachsenenalter.
M.O.B.I.L.I.S arbeitet mit Experten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Psychologie und Medizin, wobei die Bewegung im Mittelpunkt des Programms steht.
Prof. Dr. Roth
Forschungsdekan
10.05 - 10.45 Uhr "Der Herzmuskel auf dem Prüfstand"
Dr. Stehle
Warum zieht sich ein Herz zusammen? Dafür sorgen winzige Einheiten des Hermuskels, die Sarkomere. Ein Team von Forschern am Institut für Vegetative Physiologie hat auf diesem Gebiet bahnbrechende Technologien entwickelt.
Durch ihre Methodik sind sie in der Lage, die Verkürzung einzelner Sarkomere mit einer Genauigkeit von 10 Nanometern zu messen. Zum Vergleich: Ein Haar ist 10000 mal dicker als 10 Nanometer.
10.50 - 11.30 Uhr "Auch Mäuse haben Herzprobleme: Rhythmusstörungen in Herz und Hirn."
Prof. Dr. Toni Schneider, Institut für Neurophysiologie
Unser Herz schlägt täglich etwa 100.000 Mal und kommt dabei gelegentlich aus dem Takt. Ein regelmäßiger Herzschlag wird durch die elektrischen Impulse von Schrittmachern im Herzen garantiert. Grundlage dieser spontanen Impulse und damit der elektrischen Eigenschaften der Schrittmacherzellen sind kleine Kanalproteine (Ionenkanäle), die in die Membran der Schrittmacherzellen eingebaut sind. Wird das Schaltverhalten eines solchen Ionenkanals geändert oder fällt ein Ionenkanal vollständig aus, können vererbare Formen von Herzrhythmus-Störungen entstehen, die beim Menschen in manchen Fällen zum plötzlichen Herztod in jungen Jahren führen und genetisch bedingt sein können.
Pause
11.50 - 12.30 Uhr "Mit Schokolade gegen den Herzinfarkt"
Dr. Taubert
Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse, aber auch Schokolade, ist in epidemiologischen Studien durch eine verminderte kardiovaskuläre Mortalität gekennzeichnet. Als ein wesentlicher protektiver Faktor wird der hohe Gehalt an Pflanzenphenolen angesehen. Der Wirkmechanismus der Pflanzenphenole ist jedoch weitgehend unbekannt. Bislang wurden hauptsächlich unspezifische antioxidative Effekte vermutet. Unsere experimentellen und klinischen Arbeiten zeigen jedoch, dass bestimmte Pflanzenphenole die Synthese von Stickstoffmonoxid (NO) im Gefäßendothel stimulieren und dadurch vasodilatierend und blutdrucksenkend wirken können.
12.35 - 13.15 Uhr "Bluthochdruck und sexuelle Aktivität - welche Probleme kann es geben?"
Prof. Dr. Steffen
Der Bluthochdruck zählt zu den wesentlichen Risikofaktoren für die Entwicklung einer vorzeitigen Arterienverkalkung. Ab dem 50. Lebensjahr leidet fast jeder 2. Erwachsene an einem Bluthochdruck. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die konsequente Behandlung mit blutdrucksenkenden Medikamenten viele Patienten vor den typischen Komplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche, die nach wie vor die Haupttodesursache in der Bundesrepublik Deutschland darstellen, bewahrt werden können. Störungen der sexuellen Aktivität sind bei behandelten und unbehandelten Hochdruckpatienten beiderlei Geschlechts häufig, andererseits können Erektionsstörungen bei Männern das erste Zeichen einer Durchblutungsstörung als Folge einer bis dahin unerkannten Gefäßerkrankung durch hohen Blutdruck oder eine Fettstoffwechselstörung sein. In dem Vortrag sollen Informationen zu Möglichkeiten und Risiken der Behandlung sexueller Funktionsstörungen bei Männern und Frauen mit hohem Blutdruck gegeben werden.
13.20 - 14.00 Uhr "Mit Mobilis gegen Übergewicht"
Frau Dr. Laque
Um Übergewicht zu senken, kann es nur eine effektive Lösung geben: die dauerhafte Umstellung des Aktivitätsverhaltens in Richtung auf eine energetisch ausgeglichene Lebensweise und eine gleichzeitige Verbesserung der Ernährungsqualität. Diesen Ansatz verfolgt M.O.B.I.L.I.S, ein neuartiges sportmedizinisches Schulungsprogramm zur Therapie der Adipositas im Erwachsenenalter.
M.O.B.I.L.I.S arbeitet mit Experten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Psychologie und Medizin, wobei die Bewegung im Mittelpunkt des Programms steht.





