Prof. Dr. med. Stephan Felix
Klinikumsdirektor
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
- Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin -
10.15 - 10.45 Uhr "Akuter Herzinfarkt: Klinische Symptome"
Prof. Dr. med. Stephan Felix
Klinikumsdirektor
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
- Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin -
Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass vom Symptombeginn ei-nes akuten Myokardinfarktes bis zur Therapie zu viel Zeit vergeht. Eine Schulung der Bevölkerung ist daher besonders notwendig. Dabei sollen insbesondere die Symptome eines Herzinfarktes besprochen werden. Ziel ist es, möglichst früh die betroffenen Patienten zu therapieren. Die beste Behandlungsstrategie ist es, im Herzkatheterlabor mittels Ballon-katheter das verschlossene Herzkranzgefäß wieder zu eröffnen.
11.00 - 11.30 Uhr "Warum sterben die Vorpommern früher als andere"
PD Dr. med. Henry Völzke
Facharzt für Innere Medizin
Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin
Leiter der SHIP-Studie im Forschungsschwerpunkt Community Medicine
Warum ist die Lebenserwartung in Vorpommern geringer ist als in anderen Teilen Deutschlands? Ergebnisse der Study of Health in Pomerania.
11.45 - 12.15 Uhr "Plötzlicher Herztod"
OÄ Dr. med. Astrid Hummel
Oberärztin für Innere Medizin B/Kardiologie
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
Strategien zur Risikoeinschätzung und zur pharmakologischen und apparativen Prävention (Defibrillator/Schrittmacher) für Patienten mit bekannter Herzerkrankung.
12.30 - 13.00 Uhr "Laien-Defibrillation"
Prof. Dr. med. Michael Wendt
Klinikumsdirektor
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Greifswald
Der plötzliche Herztod ist die häufigste außerklinische Todesursache in Deutschland. Die einzig wirksame Behandlung im Rahmen der Reani-mation stellt die Defibrillation dar. Jede Minute ohne wirksame Reani-mation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%. Je früher die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende körperliche Schäden.
13.00 - 13.30 Uhr Mittagspause
13.30 - 14.00 Uhr "Herz-Kreislauf-Prävention"
Dr. med. Jens Thonack
Facharzt für Allgemeinmedizin
Leiter des Funktionsbereiches Allgemeinmedizin mit den Tätigkeitsschwerpunkten Gesundheitsvorsorge, Prävention, Ernährungsmedizin, Sportmedizin
Institut für Community Medicine des Universitätsklinikums Greifswald
Praktische Hinweise für eine Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos - Was man wissen sollte und was man persönlich durchführen kann.
14.15 - 14.45 Uhr "Therapie der Herzmuskelschwäche"
PD OA Dr. med. Alexander Staudt
Oberarzt für Innere Medizin-Kardiologie
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
Trotz einer optimierten medikamentösen Therapie bleiben für Patienten mit Herzmuskelschwäche häufig nur chirurgische Behand¬lungen, wie die Transplantation oder die Implantation eines Herzunterstützungssys-tems. Die kardiologische Abteilung der Universität Greifswald hat sich auf die Therapie dieser Herzerkrankung spezialisiert und hier neue Be-handlungskonzepte entwickelt, wofür sie 2006 den Innovationspreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gewann.
15.00 - 15.30 Uhr "Interventionelle Kardiologie"
OA Dr. med. Klaus Empen
Oberarzt für Innere Medizin-Kardiologie
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
Seit der Einführung der Ballonerweiterung der Herzkranzgefäße vor knapp 3 Jahrzehnten hat die medizinische Forschung wesentliche technische und medikamentöse Fortschritte erzielt. So ist bei den meisten Patienten mit Herzinfarkt eine Herzkatheter-Untersuchung anzustreben mit der Zielsetzung, die Durchblutung des Herzens zu verbessern.
15.30 - 16.00 Uhr Kaffeepause
16.00 - 16.30 Uhr "Herzinfarktrisiko bei der Schaufensterkrankheit"
OA Dr. med. Arne Kieback
Oberarzt für Innere Medizin-Angiologie
Leiter des Gefäßzentrums des Universitätsklinikums Greifswald
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
Bis vor wenigen Jahren standen bei der "Schaufensterkrankheit" die Linderung der Beschwerden und die Vermeidung einer Amputation im Vordergrund. Neuerdings wissen wir, dass die frühe Erkennung der Schaufensterkrankheit für die Abschätzung des Herzinfarktrisikos wichtig ist.
16.45 - 17.15 Uhr "Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie)"
Prof. Dr. med. Ralf Ewert
Pneumologie/Infektiologie
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B des Universitätsklinikums Greifswald
Lungenhochdruck ist ein zunehmend erkannter Zustand, bei dem der Druck in dem kleinen Lungenkreislauf erhöht ist. Diese Druckerhöhung kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen auftreten. Als Symptom wird häufig die Luftnot (insbesondere bei Belastung) von den Patienten bemerkt. Durch die Ultraschalluntersuchung am Herzen kann die Erkrankung gut erkannt und andere häufige Ursache für die Luftnot ausgeschlossen werden.





